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Amper 2014

Sonntag, den 28. September 2014 um 17:39 Uhr Verfasst von  Mike Hoffmann
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  • Veröffentlicht in 2014

Am Sonntag dem 07.09.2014 ging es mit Gästen und Mitgliedern vom Faltbootclub Ingolstadt auf die Reise zum Ammersee um die Amper zu befahren.

 

Der Einstieg (Stegen), ist unterhalb des Ammersees nicht weit von einem  Parkplatz mit Kiosk entfernt. Direkt am Wasser der Amper warnt ein behelfsmäßiger  gut gemeinter Hinweis vor einem Baumhindernis. Diese Info war einem Teil unserer Gruppe schon bekannt.

Nach dem Einbooten schleichen sich auf dem Wasserwege  ein Canadier und ein Kajak kurz Richtung Ammersee um einen kurzen Blick auf einen  Ausflugsdampfer der gerade ablegte, zu erhaschen. Gleichzeitig setzen die anderen Boote in die Amper ein.

Wenig später  geht die Reise  mit zwei Faltbooten, zwei Kajaks und einem Canadier flussabwärts   Richtung Ampermoos durch schilfiges Gebiet. Die Strömung vom Fluss ist eher träge , was sich aber sicher noch ändern wird.

 

Das größere Baumhindernis  nach ein paar Minuten Paddelarbeit ist erreicht, es ist nicht wirklich eine große Gefahr bei dem heutigen Pegel (Stegen) von Plusminus 120 cm, nach einer kurzen Erkundung   fahren wir links daran vorbei, ohne Steuerarbeit geht es natürlich nicht. Der folgende Flussabschnitt ist weiterhin ruhig, wir genießen die Landschaft, ein Eisvogel begleitet uns kurz, hier und da überholen wir kleine Schlauchboote und zwei Kanus. Einmal lässt sich zwischen dem Schilf ein Biber kurz blicken. Durch die Klarheit des Wassers ist  ein flottes Dahinschweben über dem Flussgrund  meist zu erkennen.

 

Nach einiger Zeit waren einige Umsetzaktionen an Wehren mit nicht immer optimalen Uferverhältnissen fürs Aus und Einbooten und eine Vielzahl von Abfahrten an Sohlschwellen und Abfällen abzuarbeiten. Stets ist ein Kajak voraus zum Erkunden vorgefahren und danach sind wir hinterher. Die Abfahrten waren teilweise recht sportlich, etwas spritzig und hatten natürlich ihren Reiz und bereiteten  riesigen Spaß.

 

 In Schöngeising kehrten wir zum Mittagessen in einen gemütlichen Biergarten ein, die Boote waren schön in Sichtweite. Der  Steg, eine Gittertreppe mit  Geländer war später die ideale Abschussrampe für ein Kajak unserer Gruppe, um in See; nein in den Fluss zu stechen. Dem Piloten gelang dieser Start mit  guten Haltungsnoten.

Der Fluss führt nun durch schön bebautes Gebiet hindurch, Stege hier und da, ein Baumhaus, ab und zu Schwäne und die Enten, um sie nicht zu vergessen!

 

Kurz vor unseren zweiten Pausenhalt in Fürstenfeldbruck  zum Eis essen und Kaffee trinken, musste noch nahe einem Klettergarten vor einer Schleuse umgesetzt werden, der Einhundertmeter und etwas mehr lange Kanal war sehr flach, so musste kurz getreidelt werden, ein Kajak schaffte es doch ohne nasse Füße durchzukommen. Der Ausstieg in  Fürstenfeldbruck unmittelbar  vor  einer Brücke war sehr eng, wir fanden dennoch aus dem Wasser heraus und einen kleinen schnuckligen Platz für unsere Boote. Gleich über die Straße kehrten wir zur Kaffeepause in den Garten des Eiskaffees ein und ließen uns unser wohlverdientes Eis und den Eiskaffee schmecken.

 

Nach der Kaffeepause ging es weiter, beim Einsteigen ins Boot verlor der einarmige Bandit mit seinem Canadier kurz die Kontrolle und ging unter der Brücke baden. Es ist alles gutgegangen, der Hut ist ja trocken geblieben.

 

Nun folgte der sportliche Teil der Tour, flottere Strömung, viele Kurven und Kehrwässer und zwei gröbere Abfahrten, eine davon von sehr spritziger Natur, was wiederum  sehr viel Spaß und etwas Nass bereitete. Kurz danach sind wir wohlbehalten in Estig angekommen. Dreiundzwanzig Flusskilometer mit besonderen Vorkommnissen.


Zuletzt geändert am Freitag, den 18. September 2015 um 12:51 Uhr